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Terminologie
Es gibt
unterschiedliche Grade der Spezifität von Schädlingen oder
Krankheitserregern in ihrem Verhältnis zu Pflanzen. Diese
Spezifität zu bestimmen erfordert normalerweise sehr ausgefeilte
Analysemethoden. Die Antwort auf die Frage, ob eine Pflanze von
einem Schädling oder Krankheitserreger befallen werden kann,
hängt unter Umständen von dem jeweils angewandten
Analyseverfahren ab. Wichtig ist zu betonen, dass ganz allgemein
die Spezifität von Schädlingen und Krankheitserregern zeitlichen
und regionalen Schwankungen unterliegen kann, dass sie von
Umweltfaktoren abhängt und dass neue Schadorganismen oder neue
Krankheitserregerstämme entstehen können, die Resistenzen
überwinden können.
Terminologie (Download, ca. 28kb)
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Saatgutkategorien
Die Saatgutzüchtung in Westeuropa
hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem hochspezialisierten
Wirtschaftszweig entwickelt. Infolge der stetig zunehmenden
Nachfrage nach besseren Qualitäten steigen auch die
Anforderungen an die Qualität des Saatgutes seitens der
Gemüsebauer, Gärtnereien und Jungpflanzenbetriebe. Insbesondere
stieg die Nachfrage nach spezifischen Saatgutformen, verbunden
mit dem Wunsch nach mehr Informationen über deren qualitative
Eigenschaften, um das Auflaufen und die Pflanzenzahl besser
steuern zu können.
Saatgut ist ein Naturprodukt. Das bedeutet, dass die häufig
unterschiedlichen Umwelt-bedingungen einen starken Einfluss auf
das Kulturergebnis haben.
Saatgutkategorien (Download,
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Artenspezifische Qualitätsdefinitionen
Die im folgenden Anhang angegebenen
Keimwerte sind Minimalwerte; sie sind ermittelt nach ISTA
(Internationale „genormte“ Saatgut-Testverfahren). Falls
ausnahmsweise das Saatgut nicht den angegebenen Werten
entsprechen sollte, werden wir unsere Kunden darüber
informieren.
Artenspezifische Qualitätsdefinitionen (Download,
ca. 29kb)
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Resistenzdefinitionen
Die
Gemüsezüchter haben eine universelle Codierung für Resistenzen
bei Gemüsekulturen festgelegt. Nachfolgend finden sie die
Definitionen der Resistenzen sortiert nach den Gemüsearten.
Resistenzdefinitionen (Download,
ca. 32kb)
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Züchtung einer neuen Sorte
In
methodischer Hinsicht ist Pflanzenzüchtung angewandte Genetik.
Die Aufklärung der Gesetzmäßigkeiten der Vererbung durch den
Brünner Mönch Gregor Mendel Mitte des 19. Jahrhunderts und deren
Wiederentdeckung durch Correns, de Vries und von Tschermak zu
Beginn des 20. Jahrhunderts ermöglichte eine systematische
Pflanzenzüchtung, die in Kombination mit der gleichzeitigen
Verbesserung der acker- und pflanzenbaulichen Maßnahmen zu einer
bedeutenden Ertragssteigerung beitrug.
Die Methoden der klassischen
Pflanzenzüchtung basieren im Wesentlichen auf den Mendel'schen
Gesetzen. Das Vorgehen in der Züchtung einer neuen Sorte umfasst
die drei Phasen:
-
Schaffung einer
Ausgangsvariation
-
Selektion von Sortenkandidaten
-
Vermehrung und Erhaltung der
neuen Sorten
Vererbungslehre Mendel
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Entwicklungslehre
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